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Fragen

Nein
mein John, ich werde keine Fragen stellen, die darauf abzielen, herauszufinden, ob du auch wirklich ein rechtschaffener, anständiger Mann bist. Ich will nicht ausloten, ob du eine gute oder eine schlechte Partie bist, ob du ein unverlässlicher Windhund bist oder ein bis in die Haarspitzen durchstrukturierter Erbsenzähler. Ich mag meinen Gefühle für dich keine Chance geben, sich durch abgefragte Äußerlichkeiten beeindrucken zu lassen.
Ich möchte den Weg genießen, dich kennen zu lernen und nach und nach werden sich auch diese Sicherheitslücken ganz von selbst schließen.
Das Risiko scheint mir subjektiv mit dieser rosaroten Brille betrachtet irrelevant und objektiviert ohne diese Brille absolut tragbar für den Gewinn, den ich erzielen kann, um das mal so wirtschaftlich zu formulieren.
Mit anderen Worten: Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!
Ich will aufbrechen und mich auf einen Weg machen, die Reise wird ungewiss, das Ziel ist nur eine vage Vorstellung. Du bist nicht das Ziel, du bist aber eingeladen, mein Wegbegleiter zu sein, vielleicht nur für eine kurze gemeinsame Etappe, vielleicht bis ans Ende unserer Zeit, wer kann das wissen. Wenn du nur eine Etappe mit mir gehst, so wird der Weg an sich deshalb nicht in Frage stehen und vielleicht werde ich andere Gefährten finden. Ein Zurück wird es auf diesem Weg nicht geben, aber er wird schon irgendwie immer weiterführen und mich am Ende auch ins gelobte Land bringen. Daran glaube ich fest!
Geh mit mir, solange du magst!
Der Weg lockt dich auch, du spürst wie ich ein Zerren und ein Sehnen nach Aufbruch und Veränderung. Wir können es ganz zuversichtlich gemeinsam angehen, finde ich!
Nachdenken wird dir nicht schaden, hast ja noch jede Menge Zeit dazu. Wenn du mich teilhaben lässt an deinen Gedanken wär das großartig. Frag Bentock, was er davon hält. Frag ihn vor allem, was er von seinem neuen Platz hält...und gib ihm eine besonders saftige und süße Möhre von mir, ich werd ihn bestechen damit und ihn um meinen kleinen Finger wickeln, wirst sehen, er wird mich lieben.
Ich liebe dich!
Sehr!
K.
25.7.13 22:31


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Ein schöner Tag neigt sich zur Nacht und ich werd unruhig und hoffe und bange, ob ich dich heute wieder hören kann? Ob wir uns was zu sagen haben werden neben den süßen kleinen Kieksern der Freude und der Lust, die sich schon längst wieder in der Region südlich meines Bauchnabels ausgebreitet hat?
Ich muss noch geduldig sein, es ist noch nicht 22.00 Uhr, ganz sicher bist du noch unterwegs mit wem auch immer.
Hast du etwas schlafen können am späten nachmittag? Ich bin heute mittag nach meiner Heimkehr auf mein ungemachtes Bett geplumpst und sofort weggeschlafen, ich war völlig erledigt.
Später kam meine Mama mit meiner Emma und Sylvia, meine langjährige Schwester im Herzen, beide hatten Kuchen mitgebracht und wir haben auf meiner Terasse gesessen und es uns gut gehen lassen.
Mein Garten ist weiläufig und neben vielen Büschen und kleinen Obstbäumen von einer großen Kastanie und dem Kirschbaum beschattet. er ist mal abgesehen von den Grasflächen nicht sehr pflegeintensiv und ich liebe es, auf der großen Terrasse vor dem Gartenhaus zu sitzen, das mein Mann vor beinahe 20 Jahren im Jahr nach seinem ersten Infarkt gebaut hat, um wieder ins Leben zurückzufinden. Die Kastanie und der Kirschbaum waren jung und kaum größer als mein Baby, als wir damals hierher kamen und jetzt sind es mächtige Bäume!
Ich könnt grad sehr sentimental werden, nichts ist mir so sehr Heimat wie mein Zuhause, dieses Haus, alles was darin ist, die Menschen die darin leben und lebten, der Geist der hindurch weht, jeder Winkel ist bewohnt, geprägt und gestaltet vor allem von mir.
Das schlimme daran ist, es ist nicht mein Haus! Ich wohne hier zur Miete, zugegeben sehr frei und uneingeschränkt, aber es ist nicht mir!

Der Eigentümer ist alt geworden und er ist sehr krank, er trifft schon lange keine Entscheidungen mehr und so geht mir schon seit längerer Zeit der Gedanke im Kopf herum, was werden wird, wenn er stirbt. Es ist eine absolut grausame Vorstellung für mich, dass seine Söhne als Nachfolger mir meine Freiheit hier nehmen könnten oder noch schlimmer, mir mein Zuhause nehmen könnten. Ich kann das Haus nicht kaufen, dazu gehören mehrere Gebäude und Wohnungen, es ist sicher nicht unter einer halben Million zu haben.
Ich habe mich lange mit dem Gedanken getragen, ein anderes Haus zu kaufen, klein, fein, mein, aber ich bin spät dran, obwohl ich ein gesichertes Einkommen und auch ein paar Rücklagen habe, würde es in diesem Leben nicht mehr zu bezahlen sein. Und dann ist da ja auch noch mein Elternhaus, hier im gleichen Ort, und niemand weiß, wie lange die Eltern dort noch bleiben können.
Mit Walters Hilfe hätte ich es stemmen können, er als mein Mieter quasi, aber er lehnt das rigoros ab.
Seit Mai habe ich eine große Garage in der Nachbarschaft angemietet, es ging nicht ums Auto, aber alle meine wichtigen Habseligkeiten hätten darin Platz, um sie einzulagern. Das Weggehen ist möglich und eine Option, schon länger...
Sylvia hat geartetm, bis meine Mama wieder gegangen war, dann hat sofort gefragt: Wie heißt er? Wir hatten noch nicht miteinander gesprochen, seit ich heimgekehrt bin. Woher wusste sie?
Ich war so erleichtert, dass ich ihr erzählen durfte von dir, zum ersten Mal seit ich daheim bin, durfte ich über dich und über uns sprechen. Weißt du was sie gesagt hat (und ich liebe diese Frau dafür!)? Sie hat gesagt, wenn nicht jetzt, wann dann? Tu es!
Ich habe ihr dein Bild gezeigt und Gott sei Dank, du gefällst ihr.
4 Wochen- Ich will wissen, wie es uns miteinander in 4 Wochen geht, wenn die Zeit lang wird, die wir uns nicht sehen können, wenn die Entfernung noch ein bisschen größer geworden ist, weil du in dein Leben zurückkehrst, wenn die Kontaktmöglichkeiten wegen Mangels an Zeit geringer werden und wenn der Telefonsex nicht mehr so prickelt, weil wir uns nach Anfassen und Spüren und nicht nur nach Idee und Vorstellung sehnen.
Am 24 August reise ich eine Woche nach Hamburg. Der Rückkehrtag ist meine selbstgewählte Deadline, bis dahin werde ich keine Entscheidungen treffen und auch keine Maßnahmen in die Wege leiten. Kannst du diese Distanz mit mir mit durchlaufen?
Ich habe deine lieben Karten auf dem Klavier aufgestellt, ich will sie sehen können, jeden Tag und wann immer ich an meinem Schreibtisch gleich daneben sitze und es ist mir egal, ob jemand anders sie auch sehen wird, sie vielleicht in die Hand nehmen wird und liest...
Es ist 22,38 Uhr, gibt es Glühwürmchen auf dem Lärchenbichl heute Nacht? Könnte ich doch noch einmal neben dir dort entlang gehen!
20.7.13 22:53


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